Giuseppe

Giuseppe M., die Person, der Freund, der Familienmensch

Giuseppe Marcone wurde am 14.06.1988 als Sohn bulgarischer und italienischer Immigranten in Deutschland geboren.
Er wuchs in Berlin Charlottenburg auf und wurde durch die verschiedensten Einflüsse, sei es durch Familie, Freunde oder persönliche Erfahrungen sehr positiv geprägt und beeinflusst und hinterließ bei jedem, der ihn kennen lernen durfte, einen prägenden Eindruck.
Giuseppe war ein aufgeschlossener, sympathischer und vor allem hilfsbereiter Junge, dessen Wertevorstellung in unser heutigen gefühlserkalteten Gesellschaft bemerkenswert und inspirierend auf seine Mitmenschen wirkte.
Diese großartigen Charakterzüge beschafften ihm Beliebtheit und Freundschaften, wo er sich auch zeigte. Giuseppe schaffte es, sich in die verschiedensten Freundeskreise zu integrieren und verpasste jeder dieser Gruppen eine ganz besondere Marke. Man war stolz, Giuseppe einen Freund nennen zu dürfen, denn egal wie viele Freunde er hatte, er versuchte stets, für jeden da zu sein, genug Zeit zu investieren und Interesse am Privatleben anderer zu zeigen.
Giuseppes unterschiedliche Interessen und Tätigkeiten waren bemerkenswert und vorbildlich. Er war ein leidenschaftlicher Koch, hatte ein wachsendes Interesse an Street Art und probierte sich selbst als ein solcher Künstler aus und besuchte regelmäßig die Kletterhalle. Er joggte mehrere Male in der Woche und war als einziger Nichtjude Mitglied der Misgeret, ein Sicherheitsdienst, der jüdische Institutionen vor Gewalt schützt.
Seine vielseitigen Interessen brachten ihn mit den unterschiedlichsten Menschen zusammen, doch selbst wenn er gerade einfach nur mit einem ins Kino ging, war es ein schönes Gefühl, das mit ihm zu unternehmen.
Ihn in wenigen Sätzen zu beschreiben scheint unmöglich, da er hierfür zu vielseitig war. Was man jedoch mit Sicherheit sagen kann, ist, dass es bei ihm um einen wahren Träumer handelte, von denen es heutzutage leider viel zu wenige gibt.
Wenn er ein Ziel hatte, gab er stets alles um es zu verwirklichen. Giuseppe schaffte vieles, wovon andere nur Träumen.